Qualitätsprobleme und Zustellverzögerungen im Postverkehr zwischen Tirol und Südtirol

Durch eine Eingabe von AHBT-Obmann Alois Wechselberger vom 16. September 2026 wurde der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher auf wiederholt auftretende, erhebliche Verzögerungen bei der Zustellung von Brief- und Paketsendungen zwischen Tirol und Südtirol aufmerksam gemacht. Diese wiederkehrenden Verzögerungen beeinträchtigen den grenzüberschreitenden Postverkehr und führen zu spürbaren Unannehmlichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger.

Kompatscher antwortete Wechselberger und betonte, dass die operative Verantwortung für die zuverlässige und fristgerechte Erbringung der Postdienste vollumfänglich bei der Italienischen Post liege und dass aus Sicht des Landes Südtirol die derzeit wahrgenommene Dienstleistungsqualität klar verbesserungsbedürftig sei. Das Land Südtirol stehe daher im fortlaufenden Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern der Post, um erkannte Mängel mit Nachdruck zur Sprache zu bringen und auf die Einhaltung der vorgesehenen Qualitäts- und Leistungsstandards hinzuwirken.

Zur detaillierten Klärung des Sachverhalts wurden die konkreten Beanstandungen von Landeshauptmann Arno Kompatscher direkt an die Landesdirektion der Italienischen Post AG in Bozen weitergeleitet. Die Landesdirektion wurde um eine eingehende Überprüfung der Vorfälle sowie um eine offizielle Stellungnahme gebeten. Nach dem Eingang dieser Rückmeldung wird Wechselberger über die Ergebnisse informiert.

Ziel bleibt es, durch den fortlaufenden Dialog mit den Verantwortlichen eine dauerhafte Optimierung des grenzüberschreitenden Postwesens zu erwirken und eine verlässliche Infrastruktur für die Bevölkerung beider Regionen zu gewährleisten.

Bildquelle: KI-generiert

Mag. phil. Andreas Raffeiner, Bozen

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