Über 100 Jahre Stillstand sind genug – Politisches System muss sich ändern
Der Andreas-Hofer-Bund für Tirol ruft alle Südtirolerinnen und Südtiroler auf, sich von den traditionellen Parteien abzuwenden. Seit über 105 Jahren kommt die friedliche
Wiedervereinigung Tirols keinen Millimeter voran.
„Auch innerhalb der SVP und anderer Parteien gibt es Patrioten, welche die Wiedervereinigung wollen. Doch sie haben wenig zu sagen oder fürchten um Mandat und Einkommen. Das bisherige System schützt Eigeninteressen vor Gemeinnutz. Aus diesem Grund bleibt unsere Heimat geteilt“, berichtet AHBT-Obmann Alois Wechselberger.
Wir fordern alle Parteien in den Landtagen in Innsbruck, Bozen und Trient auf, endlich über ihren Schatten zu springen. Missgunst und persönliche Interessen müssen aufhören. Der politische Stillstand ist nicht weiter tragbar und schadet sowohl dem Land als auch dem Volk.
„Keine Partei – auch nicht patriotische Gruppen – verfügt über das alleinige Recht auf die Tirol-Frage. Persönliche und ideologische Gegensätze müssen zurücktreten. Es ist Zeit für konkrete Pläne, die Wiedervereinigung in den Köpfen und Herzen der Menschen zu verankern“, betont Wechselberger.
Wenn die Parteien nicht kooperieren, wird der AHBT bei den kommenden Wahlen eine politische Sammelbewegung für Gesamttirol starten: Denn Tirol gehört dem Volk und nicht den Parteien!
„Unsere Aktivitäten wie zuletzt am Brenner und Rofreit (Rovereto) werden trotz Widerstand fortgesetzt. Wir richten uns vor allem an die Jugend: Unterstützt uns bei der Einigung unserer gemeinsamen Heimat! Je stärker der AHBT, desto schneller wird Tirol vereint“, schließt Wechselberger.

