Februar, 2020

sa08feb19:3023:00Vortrag "Südtirol: Opfer politischer Erpressung"19:30 - 23:00 Gasthof Sailer, Adamgasse 8, 6020 Innsbruck

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Informationen

Wie sich die österreichische Politik ein unliebsames Problem vom Hals schaffte

BAND III – OPFER POLITISCHER ERPRESSUNG
Helmut Golowitsch enthüllt im dritten Band seiner aufsehenerregenden Reihe „Südtirol – Opfer politischer Erpressung“, wie österreichische Bundesregierungen durch ein italienisches Veto gegen den Beitritt Österreichs zum gemeinsamen europäischen Markt erpresst wurden – mit der Folge beschämender Dienstfertigkeiten gegenüber Rom, bis hin zu Rechtsbeugungen bei der Verfolgung  exilierter Südtiroler und der politischen Kapitulation in der Frage des Autonomie-„Pakets“. All dies wird ausführlich dokumentiert. Mit einem Vorwort von SVP-Landesrat a. D. Bruno Hosp!

Podiumsdiskussion mit folgenden Teilenehmern:

  • Dr. Helmut Golowitsch, Zeitzeuge, Autor
  • Dr. Bruno Hosp, Zeitzeuge, ehem. Landeskommandant des „Südtiroler Schützenbundes“, Bürgermeister von Ritten, SVP-Landessekretär, Landesrat und Vizepräsident der „Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen“
  • Dr. Eva Klotz, Zeitzeugin, Tochter des legendären Freiheitskämpfers Georg Klotz, ehem. Gemeinderätin in Bozen und Landtagsabgeordnete
  • Egon Kufner, Ehemaliger Freiheitskämpfer und betroffener Zeitzeuge
  • Roland Lang, Obmann des „Südtiroler Heimatbundes“ (SHB)
  • Dr. Franz Pahl, Zeitzeuge, ehem. SVP-Landesjugendsekretär, Landtags- und Regionalratsabgeordneter, Präsident des Regionalrats
  • Oberst Mag. Dr. Hubert Speckner, Historiker
  • Mag. Alois Wechselberger, Obmann des „Andreas-Hofer Bundes Tirol“ (AHBT)

Zum Thema:

Der Autor:

Dr. Helmut Golowitsch studierte Publizistik und Volkskunde in Wien; anschließend langjährige journalistische Tätigkeit. Als Zeithistoriker hat er zahlreiche Arbeiten zur Zeitgeschichte Südtirols publiziert, so u. a. über das Zustandekommen und die Hintergründe des Pariser Vertrags von 1946, den Gebirgskrieg am Ortler 1915–1918 sowie den Südtiroler Freiheitskampf der 1960er Jahre.

2017 legte Dr. Helmut Golowitsch die Dokumentation „Südtirol – Opfer für das westliche Bündnis“ vor. Darin ergründete er anhand von Geheimdokumenten die Geschichte des „Ausverkaufs“ Südtirols an Italien nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs durch führende österreichische Bundespolitiker. 2019 erschien mit „Südtirol – Opfer geheimer Parteipolitik“ der Folgeband, in dem die Fortsetzung dieser Politik behandelt wurde, welche sich unter teilweiser Umgehung staatlicher Institutionen auf der Ebene geheimer Absprachen zwischen Politikern der ÖVP und der italienischen Democrazia Cristiana vollzog.

In dem nun vorliegenden dritten Band der Schriftenreihe zur Südtiroler Zeitgeschichte „Südtirol – Opfer politischer Erpressung“ wird dargestellt und ausführlich dokumentiert, wie österreichische Bundesregierungen durch ein italienisches Veto gegen den Beitritt Österreichs zum gemeinsamen europäischen Markt erpresst wurden – mit der Folge beschämender Dienstfertigkeiten gegenüber Rom, bis hin zu Rechtsbeugungen bei der Verfolgung exilierter Südtiroler, und der politischen Kapitulation in der Frage des Autonomie-Pakets.

Der ehemalige Abgeordnete zum Südtiroler Landtag und Regionalratsabgeordnete Dr. Bruno Hosp (Südtiroler Volkspartei – SVP) stellt in seinem Geleitwort die Bedeutung dieses beweiskräftigen Originalmaterials heraus und berichtet auch als Zeitzeuge, wie er als Student die nach Österreich geflüchteten Freiheitskämpfer Luis Amplatz und Georg Klotz unterstützte und deren Behandlung durch die österreichischen Behörden kennenlernen musste.

Uhrzeit

(Samstag) 19:30 - 23:00

Ort

Gasthof Sailer

Adamgasse 8, 6020 Innsbruck

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