50. Todestag von Jörg Klotz – Erinnerung an einen unbeugsamen Südtiroler Freiheitskämpfer
50. Todestag von Jörg Klotz – Erinnerung an einen unbeugsamen Südtiroler Freiheitskämpfer
Anlässlich des 50. Todestages von Jörg Klotz erinnert der Andreas-Hofer-Bund für Tirol (AHBT) an einen Mann, der wie kaum ein anderer für das Selbstbestimmungsrecht der Südtiroler stand. Jörg Klotz, der am 24. Jänner 1976 im Nordtiroler Exil verstarb, bleibt ein Symbol des Widerstands gegen Unterdrückung und der unbeirrbaren Treue zur Heimat.
Der Obmann des Andreas-Hofer-Bundes, Alois Wechselberger, betont die historische Bedeutung Klotz’:
„Jörg Klotz war kein Mann der halben Worte. Sein Einsatz entsprang einer tiefen Liebe zu Südtirol und einem kompromisslosen Gerechtigkeitssinn. Er hat Opfer gebracht, die wir heute nicht vergessen dürfen.“
Der Passeirer Jörg Klotz, der wegen seiner politischen Überzeugungen verfolgt und kriminalisiert wurde, zahlte für seinen Einsatz einen hohen persönlichen Preis. Dennoch blieb er seiner Überzeugung treu, dass Freiheit und Selbstbestimmung unveräußerliche Rechte seines Südtiroler Volkes sind.
„Gerade in einer Zeit, in der Geschichte oft relativiert oder verdrängt wird, ist es unsere Pflicht, an Persönlichkeiten wie Jörg Klotz zu erinnern“, so Wechselberger weiter. „Er steht für den Mut, auch dann aufzustehen, wenn der Gegenwind am stärksten ist.“
Der Andreas-Hofer-Bund für Tirol sieht im Gedenken an Jörg Klotz nicht nur einen Blick zurück, sondern auch einen Auftrag für die Gegenwart:
„Das Vermächtnis von Jörg Klotz mahnt uns, wachsam zu bleiben und für unsere Identität, unsere Sprache und unsere Rechte einzutreten – mit demokratischen Mitteln, aber mit derselben Entschlossenheit“, unterstreicht Wechselberger.
Der AHBT ruft dazu auf, den 50. Todestag von Jörg Klotz zum Anlass zu nehmen, sich mit der Geschichte Südtirols intensiver auseinanderzusetzen und jene zu ehren, die aus tiefster Überzeugung für Freiheit und Würde eingestanden sind.

